Vorteig ist angesetzt und nun heißt es warten bis die Gare optimal ist.

Dazu sollte sich der Teigling deutlich verdoppelt haben und kann sogar mit dem Fingertest noch überprüft werden.

Vorsichtig mit der Zeigefinger Kuppe etwas seitlich in den Teig drücken – ist er fest und steif, kaum an Volumen zugenommen, kaum Abdruck und schnell zurückbildend, dann braucht er noch was an Gare (untergärig), fühlt er sich fluffig und elastisch an, der Abdruck ist sichtbar und bildet sich langsam fast vollständig zurück (optimale Gare), Teig fühlt sich weich und wabbelig an, der Abdruck verschwindet nicht oder kaum, so ist der Teig überreif (übergärig)

Auf die Matte gegeben , Brot falten und zu einem Teigling formen. Von der Mengenangabe passt dieser in die Lily oder aber kann bedenkenlos auch freigeschoben am besten auf der Stoneware plus gebacken werden.

Das Ergebnis mit dem Hefewasser ist super und vor allem kann man bedenkenlos einige Tage den Vorteig schon herstellen und im Kühlschrank lagern, so das dann die Gare des Vorteigs entfällt und man sich gleich den Hauptteig widmen kann. Am besten sind gleich zwei Vorteige, einer für süße Teige wie Brioche, Zöpfe usw. und einer für die klassischen Brote.

Probiert es aus und es kostet dem Hefewasser nur ein kleiner Platz in der Kühlschranktüre und hält monatelang.

So aktiv ist mein Hefewasser, da muss das Brot doch hochtreiben😁

Hier ist das Ergebnis und sieht es nicht toll aus, was für eine Krumme und Kruste dank auch der langen Teigführung. Bekömmlich aromatisch und ist ratz fatz aufgegessen